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Gesellschaft

Schwammkugelkäfer

 Wikipedia über diese besondere, von uns viel zu wenig beachtete Gattung der Käfer:

Es sind Pilzfresser an Fruchtkörpern und Myzel, die etwa eine halbe Stunde vor und nach Sonnenuntergang auf dem Gras der Waldlichtungen, oder an Ufern erscheinen. Es gibt etwa 500 Arten, davon in Mitteleuropa ca. 85 und auf den Britischen Inseln über 50.

Wie in okkulten Kreisen üblich findet sich die Gemeinschaft zu bestimmten Zeiten an einem ausgewählten Ort, um unter Anleitung eines Zeremoniärs ihrem Übel zu frönen und ihre Götter zu lobpreisen. So geschieht es auch im offenen Kulturkreise der Studenten, welche sich zu treffen wissen; in der Absicht des gemeinschaftlichen Amüsements und sexueller Abwechslung. Grundlegend anständige Motive, Abartigkeit in ihrer reinsten Form; erschreckend banal und akzeptiert. Der Zeremonienmeister senkt den Bierpreis stündlich, die Menge jault auf… und  ich mit ihr. Man muss sich dem Wahn fügen, Alkohol macht die Sache erträglich und ab einer bestimmten Blutkonzentration sogar amüsant. Man fügt sich dem Tanzgeschehen, findet in die generelle Trance und spürt die Wiederkehr des eigenen Sexualtriebs, welcher wieder mit all seiner Macht zurückkehrt.

Man muss diese Gesellschaft loben. Solange man in der Gaußschen Verteilung aufgeht wird man mit lieben akzeptiert; keinerlei weitere Ansprüche werden gestellt und der Ausschank von Alkohol garantiert generellen kulturellen Zusammenhalt.

„Es ist leichter, in etwas hineinzugeraten,
als wieder rauszukommen.“ , so Donald Rumsfeld

Danke Donald, mit Bestürzen musste ich heute von deiner Ablöse durch Robert Gates als Haupt des Pentagons erfahren. Zu diesem politischen Todestag eines außergewöhnlichen Gestalters des Weltgeschehens möchte ich an dieser Stelle einiges Geschreibsel über eben jenen wiedergeben:

Wörtlich übernommen aus Wikipedia:

Rumsfeld ist der Sohn von George Rumsfeld und Jeannette Husted. Sein Ururgroßvater war aus Weyhe in Norddeutschland in die USA ausgewandert. Als Pearl Harbor angegriffen wurde - Donald Rumsfeld war neun Jahre alt - ließ sein Vater mit 38 seinen Job als Makler ruhen und meldete sich freiwillig zur US Navy. Die Familie folgte ihm während des Zweiten Weltkrieges insgesamt fünf mal und zog nach Ende des Krieges schließlich in eine gehobene Vorstadt von Chicago.

1954 heiratete Rumsfeld seine Schulliebe Joyce Pierson, mit der er drei Kinder hat.

Donald Rumsfeld ist der Namenspate des Schwammkugelkäfers Agathidium rumsfeldi.

ougaduke am 10.11.06 11:20


Saddam Hussein will nicht gehängt, sondern erschossen werden

Man hatte sich ganz der Rauschkultur hingegeben; und musste ihr nun Tribut zollen. Trotz längerer Erfahrung im Gebrauch dieser Droge und nach objektiver Evaluation der Vor- und Nachteile, welche seine kulturelle Einbindung aufs höchste legitimierte, ist man sich selten des nächsten Tages bewusst. Geweckt durch das gelbe Licht der Straßenlaternen kriecht man aus seinem Bett, auch Folge der Zeitumstellung; der Biorhythmus sagt dir, es ist Zeit zu trinken, doch die Straßenbahn, welche mit ihrem Gebimmel dich zum Gehen zu überreden versucht, scheint eine Stunde später zu fahren. Kaffee und Aspirin lindern die körperlichen Symptome der aufkeimenden Nüchternheit, doch gegen die seelische Qual kommen sie niemals an.

Kaffeekultur in Österreich? Völlig falsch. Niemals könne man diese kleinen Tassen als Produkt einer anständigen Kultur ansehen. Die Franzosen hatten es uns vorgemacht, ihre „Boule“ fassen ganze 500 Milliliter, doch das österreichische Volk zeigt sich unfähig diese grundlegende Anständigkeit der Franzosen zu adaptieren. #
So schlürfen wir weiter, trotzdem will ich an dieser Stelle den großen Georg Franz Kolschitzky würdigen, ein Pole, welcher nach Befreiung aus türkischer Gefangenschaft mit der Kriegsbeute, 500 Säcke voll aromatischsten Kaffee, das erste Kaffeehaus in Wien eröffnete. Ihm möchte ich an dieser Stelle danken.

Eine weitere Tasse Kaffee und man fühlt sich schon in der Lage, sich über das Zeitgeschehen zu informieren. Sehr wichtig, denn sie ist Gesprächsgrundlage der Rauschigen und somit Teil unseres Entertainments und als solches auch Teil unserer Kultur. Dem darf man sich nicht völlig entsagen.

Ein Name, was ein Symbol (!) ziert erneut die Titelblätter aller relevanten Zeitungen: Saddam Hussein, ehemaliges Regierungsoberhaupt (und seiner Meinung nach immer noch) des Iraks, Kriegsverbrecher, Massenmörder; zusammenfassend die personifizierte Legitimation der Todesstrafe.

Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht. Gen, 9,6

Der Prozess war spektakulär, das Schauspiel zeigte das ganze Spektrum dramaturgischer Methoden; Charaktere waren exzellent gewählt und etabliert, die Handlung war durchsichtig und voraussehbar, nicht allzu spektakuläre Wendungen hielten den Konsumenten bei der Stange und ein Happyend krönt das Gesamtkunstwerk. Hollywood at it`s finest!

„Banalität des Bösen“, radikal Böse, Vergleiche mit den Nürnberger Prozessen und der Verfolgung von Adolf Eichmann drängen sich auf, sind jedoch grundlegend falsch. Hannah Arends Leistungen in Bezug auf die Erforschung des Bösen und ihre Reflektion des Prozesses in Israel dürfen niemals im dem Sinne vergewaltigt werden, dass sie als Muster oder gar als Vergleich dieser zwei Geschehnisse herhalten. Das Böse und unsere Rezeption des Bösen hat sich geändert. Trotzdem muss Saddam Hussein erschossen werden, wenn es nun auch sein Wunsch ist.
ougaduke am 5.11.06 18:30


Tribut an die Fäkalsprache

In einem kleinen Dorf am Rande der Wüste lebte einst eine kleine Gemeinschaft an Menschen in herrlichster Symbiose mit einer scheißenden Kuh. Die Scheiße der Kuh wärmte die Dorfbewohner, und sie waren glücklich darüber. So gaben sie ihr zu fressen, zu trinken und schufen ihr ein schattiges Plätzchen, auf das sie für immer scheißt.
So lebten sie ihr Leben für viele Jahre, alle glücklich über die liebliche Scheiße die ihnen die Kuh bot und ebenfalls genussvoll scheißend, bis eines Tages Fremde das Dorf betraten. Auch jene erfreuten sich an der Scheiße der Kuh, jedoch waren sie neugierig und entdeckten bald den Anus der Kuh, aus welchem unaufhörlich die gute Scheiße quoll.
Nur die Quelle aller Scheiße muss gefickt werden, das wusste schon damals jedes Kind, doch die Fremden waren die Ersten die es erkannten. So fickten sie die Kuh; und es war kein einfaches Unterfangen. So viel sie auch fickten, die Kuh schiss unnachgiebig zurück. Tage, Nächte, Wochen, Monate fickten sie; und die Dorfbewohner nährten die Kuh, welche nach wie vor schiss. So ging das über viele Jahre und die Fremden gerieten in Vergessenheit, obwohl sie nach wie vor fickten.

...und wenn sie nicht gestorben sind, dann ficken sie noch heute...
ougaduke am 4.11.06 10:31





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